Der Proof of Concept – schnelle Ergebnisse ohne Risiko.

geschrieben am 13.10.2022

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Viele Betriebe planen die Digitalisierung bestimmter Unternehmensprozesse. Oftmals sind die Prozesse, Anwendungsfälle und Anforderungen bereits identifiziert. Nun ist der nächste logische Schritt eine Lösung zu wählen und im Betrieb auszurollen. Ob die vorgeschlagene Lösung auch in der Realität funktioniert, muss erst mal unter Beweis gestellt werden.  

Hier kommt der „Proof of Concept“ ins Spiel. Er bringt einen Machbarkeitsnachweis und stellt das Digitalisierungsvorhaben auf den Prüfstand. So gewinnen Unternehmen erste Erkenntnisse über ihr Vorhaben und bekommen einen umfänglichen Blick auf die Lösung. Damit bietet der PoC eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den zukünftigen Projektverlauf.

Dieser Artikel erklärt: Was ist ein Proof of Concept, wie läuft ein Proof of Concept ab und welchen Mehrwert bringt er mit sich.

Inhalt

Definition: Was ist ein Proof of Concept?

Ein Proof of Concept (PoC) ist eine Machbarkeitsstudie zu Projektbeginn, welche prüft, ob etwas wie vorgesehen funktioniert. Er wird verwendet, um zu sicherzugehen, dass die Lösung für den Anwendungsfall geeignet ist und das gewünschte Ergebnis bringt.

Kurz gesagt: Der Proof of Concept beweist, ob ein Vorhaben wie geplant realisierbar ist.

Die Kriterien zur Beurteilung des Erfolges eines Proof of Concept können sowohl von technischer als auch von betriebswirtschaftlicher Natur sein. Der Proof of Concept (PoC) wird oftmals auch als Proof of Principle, Machbarkeitsnachweis oder Pilotprojekt bezeichnet.

Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Projektmanagement. Und bildet einen essenziellen Meilenstein in der Projektentwicklung. Denn: Der PoC schafft die Entscheidungsbasis für den weiteren Projektverlauf.

Warum macht man einen Proof of Concept?

Stellen Sie sich vor Sie implementieren eine neue Softwarelösung und investieren viel Zeit und Ressourcen dafür. Nur um im Nachhinein festzustellen, dass die Lösung nicht zu den Bedürfnissen Ihres Unternehmens passt.

Um das zu verhindern, gibt es den Proof of Concept. Damit wird sichergestellt, dass Betriebe nicht in etwas investieren, dass nicht zu ihren Anforderungen passt.  

Viele Initiativen zur Digitalisierung in Unternehmen sehen nämlich genau so aus: Die Projekte sind oftmals langwierige, komplexe Vorhaben mit denen das Unternehmen einen hohen Zeit- und Kapitalaufwand, sowie ein hohes Risiko eingeht. Denn bei so aufwendigen Projekten ist es dann kaum mehr möglich auszusteigen oder eine andere Option auszutesten.

Doch das muss nicht sein! Mit dem Proof of Concept wissen Unternehmen schon innerhalb von wenigen Monaten, ob die Lösung hält, was sie verspricht. Und haben immer noch die Möglichkeit unkompliziert auszusteigen, falls nicht. Das hilft die Kosten und Risiken zu minimieren. 

Diese Vorteile bringt ein PoC:

Der Proof of Concept (PoC) ist ein schneller Weg, um zu überprüfen, ob die Lösung für das Unternehmen und den konkreten Anwendungsfall geeignet ist.

Nach dem Proof of Concept haben alle involvierten Personen im Unternehmen:

  • Einen umfänglichen Eindruck von der Lösung.
  • Bestätigung ob alle kritischen Anforderungen erfüllt sind.
  • Rückmeldungen von den Nutzer:innen aus dem Testlauf hinsichtlich Funktion und Akzeptanz.
  • Beweis zur Durchführbarkeit des Digitalisierungsprojektes.
  • Eine fundierte Entscheidungsbasis für den zukünftigen Projektverlauf.
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Proof of Concept

Wie läuft ein Proof of Concept bei Testify ab? Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden gesetzt?

Im Proof of Concept werden zuallererst die Bedürfnisse des Kunden ermittelt. Im Anschluss werden Maßnahmen geplant und umgesetzt. So kann die Lösung kennengelernt und direkt praktische Erfahrungen damit gemacht werden.

Bei Testify haben wir eine Roadmap erstellt, wie Unternehmen im Zuge des PoCs in 6 Schritten zur „Go-Live“-Phase gelangen: 

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Ablauf eines Proof of Concept (PoC) bei Testify. In 6 Schritten zum Go-Live.

In dem bewährten Proof-of-Concept Ablauf von Testify sind folgende Schritte relevant:

  • Kick-Off Workshop.
  • Know-How Transfer.
  • Konkretisieren der Anforderungen.
  • Implementierung.
  • Feedback-Schleifen.
  • Abschluss des PoC.

In der Regel dauert ein Proof of Concept zwei bis vier Monate. 

Proof of Concept in Zahlen: Welche Erfolge kann man nach Ablauf eines PoCs verbuchen?

Basierend auf bereits durchgeführten Proof of Concepts, können wir anhand der anonymisierten Daten eines Projektbeispiels darstellen, wie ein Proof of Concept aussehen und gemessen werden kann.

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Projektbeispiel: Ein PoC in Zahlen.

Damit schafft der Proof of Concept die ersten Meilensteine für ein erfolgreiches Digitalisierungs-Projekt.

Neben den Hard-Facts lassen sich noch weitere Erkenntnisse im PoC verbuchen. Das gesamte Team und alle User bekommen einen Eindruck von der Usability und den Funktionen der Software.

Durch diese Studie bekommen Unternehmen direkt Feedback von allen involvierten Teammitgliedern auf unterschiedlichen Ebenen und aus unterschiedlichen Phasen im Prozess. Vom Bereichsleitenden bis hin zum Mitarbeitenden am Shopfloor. Von der Datenerfassung bis hin zum Reporting. Dies garantiert eine ganzheitliche Evaluierung der Lösung.  

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